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Geschenk eines Sterbenden

Einen geliebten Menschen in seinem Sterben ganz nah begleiten zu dürfen ist ein riesengrosses Geschenk. Ein Geschenk ans Leben. Und ich werde wohl noch eine Weile damit beschäftigt sein, alles auszupacken und zu würdigen.
Einen Teil davon werde ich in meinem Herzen bewegen wie in einer Gebetsmühle. Brösel daraus mahlen aus denen ich irgendwann Liebeskuchen und  Brote des Lebens backen werde.
Einen ersten Teil dieses Geschenkes möchte ich heute mit euch teilen:

 

Meine Freundschaft mit Gustav, so kurz sie dauerte, war eine Lebensfreundschaft  – eine Freundschaft, die aufs Leben ausgerichtet war. Unsere Liebe und Freundschaft begann an meiner Haustür. Wir waren sofort mittendrin. Und bis zu seinem Tode Ende Juli waren wir mittendrin. Drei Jahre, 6 Monate 28 Tage lang. Wie fühle ich mich beschenkt durch dich!

 

Lichtkraftworte

Vor 18 Monaten dein physischer Zusammenbruch. Spitalaufenthalte. Endlose Untersuchungen – kein Befund. Vor  15 Monaten die Diagnose. Krebs. Operationen, der Griff nach allem, was Leben versprach. Chemotherapie.  Lebenserwartung laut Medizin:  4 – 6 Monate. Ein Sommer voller Schmerzen. Das Ende vor Augen.

Ein lauer Abend. Du blicktest mich lange an, sagtest nach einem schmerzerfüllten Tag traurig: „mein Lebensflämmchen ist nur noch ganz klein und es braucht bloss noch ein kleiner Windhauch und es wird verlöscht sein…. „

Dein Blick, deine Worte fielen tief in mich hinein.  Meine Liebe hörte dir zu. Stille.

Mein Herz erzitterte – kam wieder zur Ruhe und mit einem Lächeln, deinem Blick standhaltend,  sagte ich zu Dir: „Ich sehe das Flämmchen, und so klein es auch sein mag – es spendet Licht und Wärme. Und da geht mein Blick hin.“

Monate später hast du mir für diesen Satz gedankt. Er habe deine Sicht vollkommen verändert, dir Mut gemacht, im Jetzt zu leben. Von da an sagtest du oft: „Heute ist mein Lieblingstag“.

Danach einige schöne Lebensmonate. 20 Kilogramm Gewicht angefuttert. Dann der Rückfall.

Heute – im Nachhinein – erschrecke ich ein wenig.

Zweifaches Erschrecken: über wie nah dein Ende war und darüber, dass meine Seele Worte kannte, die im Angesicht des Todes standhielten.

Grosses Geschenk eines Sterbenden:

Wenn ich gefordert bin, strömt mir die nötige Kraft zu.

Liebeskraft.

 

PS: Sollte mich hin und wieder Traurigkeit überrumpeln, werde ich mich erinnern, an Dich und dein Motto: „Heute ist mein Lieblingstag“.

Danke Gustav!

 

stille

 

 

 

 

Selfie

 

Meinen Kindern erzählte ich Geschichten, damit sie gut schlafen konnten. Heute erzähle ich Erwachsenen Geschichten, damit sie aufwachen!

 

Die nachfolgende Geschichte kam mir bei den Vorbereitungen für meinen Umzug wieder in die Hände. Ein Selfie aus vergangenen Jahren. Noch heute gibt es darin Stellen, die mir beim Lesen Gänsehaut verursachen – 1,7 m2 Sinnesoberfläche. Zurück bleibt Staunen über so viel Verweigerung, so viel Widerstand gegen mein eigenes Feuer.  Und Dankbarkeit. Unendliche Dankbarkeit für all meine Lehrerinnen und Lehrer, die an mich geglaubt haben. Über den Weg, den ich gegangen bin, die Herausforderungen, die ich gemeistert habe, die vielen vielen Menschen die ich seither selber als Führerin in ihre Kraft, ihr Feuer begleiten durfte und darf. Heldinnen, Kriegerinnen, die nicht zurückschrecken:

 

Lange habe ich mein Kriegerinnensein nicht gelebt.

Verschüttet, vergessen, abgelehnt.

Zu schmerzhaft die Erinnerungen im Seelen- und Leibarchiv.

Zu tief die Spuren des Leids, der Gräuel.

Zu laut die Schreie der andern, meine eigenen……

 

Also betrat ich die Weltenbühne in dieser Inkarnation mit Taufname Gerda, die Engelhafte. Nichtsahnend dass ich dereinst als Kyra, die die Illusionen der Schattenwelten auflöst , ein Heer  führen würde. Ein Heer von Weisen, die übers Land ziehen und mit ihren langen Stäben ganz friedlich Strukturen aufbrechen.

 

Gerda, die Engelhafte
Gerda, die Engelhafte

 

Aber da greife ich schon vor. Denn Gerda, die Engelhafte, wollte ja ein Engelchen werden. Heilig und nett, erschüttert und entsetzt über die Gräuel der Menschen, die Kriege führen – kleine und grosse. Im Aussen und Innen.

  • Krieg – nein danke!
  • Waffen – nein danke!
  • Kämpfen – nein danke!
  • Hauen – aua – nein danke!
  • Leben – nein danke!

 

Welch ein Kampf!

 

Gottseidank blieb die Kriegerin, tief in mir verschüttet zwar, dennoch wachsam.  „Kuck mal“ sagte sie eines Tages  „Ausbildung zur Kali Kriegerin, Licht Kriegerin“.

  • „Nein danke!“ sagte die Gerda.
  • „Nie wieder Krieg!
  • Auch kein Lichtkrieg!
  • Basta!“

Der Kampf in mir war heftig, dauerte aber nicht lange, denn die Ausbildung zur Licht Kriegerin begann. Und irgendeine unsichtbare Macht zog mich da magisch hin. Liess partout keine Ausreden gelten.

Kali-Kriegerin also!

Der Anfang eines langen einsamen Weges, gepflastert mit Ohnmacht, Verweigerung und Angst. Mit grausligen Abstiegen in die dunkelsten Ecken meiner Geschichte. Schreckensbilder, Schuld, Schmerz, Sprachlosigkeit waren mein Wegrand.

Es dauerte lange bis ich „JA“ sagen konnte, zu allem, was ich da sah und erinnerte. „JA – so war es!“.

Und es dauerte noch länger bis ich wirklich wirklich verstehen konnte, dass ich aus purer Liebe töten und zerstören konnte und kann und manchmal auch musste und muss.

 

Ich konnte nicht sehen, dass das Töten, das Zerstören nicht das Ziel, nicht das Ende war. Dass ich nicht bloss Werkzeuge der Zerstörung, der Macht in Händen hielt. Dass Zerstörung einfach nötig war, um veraltete, verkrustete Strukturen zu beenden. Transformation zu ermöglichen. Dass der  Tod die Asche war, aus der der Phoenix erst neu erstehen konnte. Dass wir manchmal erst im Sterben bereit werden, uns selbst zu erkennen und zu sehen, was wichtig ist. Und dass auch die Gabe der Vision, des Heilens, des Schaffens neuer Räume, neuer Strukturen, das Geschenk der wahren Macht, die immer gepaart ist mit absoluter Liebe, zu meiner Ausrüstung gehörten.

 

Wo bloss ist der Glaube, der Glaube an meine Macht geblieben?

Ich konnte ihn nicht finden! Diesen Glauben an meine eigene Macht.

Und so lief ich in die Natur, frage die Natur: „kannst du mich glauben lehren?“. „Ja“, sagte Mutter Erde. Setzte dich und beobachte die Elemente. Die Natur kennt die Herrschaft des wahren Glaubens. Und so dienen die Elemente der Herrschaft Gottes – denn nur so können sie sein.“

 

„Aha!“ sagte mein Herz und Freude erblühte. Und von da an war ich eine Lernende.

 

Später begegnete mir die Schildkröte, die alte Weisheitslehrerin: „Lange habe ich all eure alten Geschichten getragen, bewahrt und gehütet“, sagte sie. „Sie sind eingeschrieben in meinen Panzer – alle Geschichten. Auch die dunkeln. Nun aber  ist es Zeit, dass ihr/dass Du deine dunklen Geschichten wieder zu dir nimmst, denn mit jeder dunkeln Geschichte, hast du etwas von deiner Farbigkeit verloren. Ist ein Stern auf deinem Sternenmantel erlöscht.“

„Bist du bereit? Ich werde dich führen.“

Tief in die Erde reiste die Schildkröte mit mir. Ein dunkler, stinkender, grosser und schwerer Umhang lag da vor mir und sie hiess mich, ihn zu nehmen, denn er gehöre zu mir. Sei meine Geschichte. Schwer drückte die Last und ich meinte darunter zu ersticken, es nicht zu schaffen, ihn zum Sternentor der Schildkrötenfrau zu schleppen – wie mir aufgetragen.

Ich entschied mich mit aller Kraft, meinen Auftrag zu erfüllen.

Je näher ich dem Sternentor kam, desto leichter wurde der Umhang.

Heilende Klänge ertönten. Die Schildkrötenfrau sang – ganz wundervoll – für mich! Und in ihrem Singen verwandelte sich der schwere, stinkende grosse Umhang in einen dunkelblauen samtenen Mantel – dunkel wie die Nacht, wenn sie am dunkelsten ist.

 

„Anmut“ sagte die Schildkrötenfrau zu mir. Und so begann ich mich zu bewegen, schliesslich zu tanzen. Während sie immerzu sang. Ihr Gesang berührte meine Seele, rührte mein Herz an. Ihr Gesang – gleichzeitig himmlisch und irdisch – war Heilung, Ruf und Gnade zugleich.

Irgendwann erstrahlte ein erster heller Stern auf meinem Mantel – ein Stern aus Silber und Gold. Ein Stern in schillernden Farben.

Freude! Und Licht!

Noch viele Male bin ich zur weisen Schildkrötenfrau gereist, denn die Sterne, das Licht auf meinem Mantel begannen mir zu gefallen und es erwachte die Sehnsucht, all meine Sterne, all meine Himmel wieder bei mir zu haben. All meine Farben zu leben!

 

Viele Helfer sind mir seither begegnet. Und ja, alle hatten irgendwelche Prüfungen aber auch reiche Gaben und Erkenntnisse für mich bereit. Wie im Märchen, so im Leben!

 

Meine dunkelsten Räume bereiste ich mit der heiligen weissen Spinne.

Sie hiess mich streng, diese zu erforschen und mit Licht und Klang zu füllen, mit Erkenntnis, mit Licht zu erhellen. Lange bereiste ich dann mit ihr die alten Sternenwege, hörte und lauschte dem Klang meiner Seele und bereitwillig webte sie die Sternenwege neu, da wo sie einst zerbrochen sind und neu entstehen dürfen. Mein Weg in die Heimat!

 

„Ich verneige mich vor der göttlichen Mutter – als der Furchtlosen.“

Noch ist mein Weg nicht beendet. Aber ich habe gelernt, wem ich folgen kann und soll.

Bedingungslos und furchtlos ist das noch nicht ganz immer. Aber ich bin bereit, den Weg zu gehen, mein Schicksal zu vollenden. Ich weiche nicht zurück!

Ich bin da! Kyra!

 

„Gekommen, um zu lieben, um zu leben“, soll einst auf meinem Grabstein stehen.

Gerne würde ich an meiner Beerdigung Mäuschen spielen und die Menschen, die da beisammen sind, sagen hören:

  • „Sie war Kyra.
  • Eine Kriegerin.
  • Eine Liebende.
  • Eine Dienende.
  • Eine göttliche Diva.
  • Ein Scherzkecks.

Furchtlos ging sie ihren Weg.

Lasst uns singen und tanzen und die Trommel schlagen.“

Und von der anderen Seite, und gar nicht etwa von oben herab, würde ich jedem und jeder die es hören wil, ins Ohr flüstern: „Was ich konnte, kannst du auch.

Wach auf!

Küss deine Kriegerin, deine Heldin wach!

Lebe! Liebe!

Shake it, baby!“

 

ich bin an deiner Seite

und vielleicht darf ich dir ja helfen, deine Heldin, deine Kriegerin zu wecken!

Vergiss-mich-nicht

 

Kyra, die die Illusionen der Schattenwelten auflöst
Kyra, die die Illusionen der Schattenwelten auflöst

 

 

 

 

 

 

 

„Ich bin heilig“

Ich bin heilig – ich bin frei.
Ich bin Frau – eine göttliche Diva – kreativ, heilig und unbesiegbar.

 

Wow! Nun habe ich sie tatsächlich geschrieben, diese drei Worte, diese kurze Einleitung um die mein heutiger Blog, meine Meditationen der letzten Tage kreisen: „ich bin heilig“.

Hör ich da ein leises Raunen? Ein verächtliches Naserümpfen? Vielleicht erscheint dir das Wort“ heilig“ in der heutigen Zeit etwas abgefahren, weltfremd, hochtrabend oder gar frömmelnd. Aber ich meine es ganz irdisch, alltäglich. Wild und lebendig. Und ich freue mich von Herzen, wenn du meinen Gedanken folgen magst. Seidenfäden gesponnen aus Erfahrenem, Erkanntem, Erprobtem und zum Teil erst von meiner Seele vollkommen erfassten Wahrheit.

Das Mantra kreist seit einiger Zeit  in meinem Blut. Ein Geschenk vom wunderbaren Jesusfestival, das unlängst in der Provence stattfand.

Ich meditiere über dieses Mantra, bewege es in meinem Herzen. Ich rezitiere und singe es während meines Tages. Es tanz aus und mit mir, manchmal ganz sanft, manchmal fliessend und voller Anmut aber auch chaotisch, herzhaft und bodenständig. Es hüpft wie ein Kindergartenkind, stampft selbstbewusst wie beim Flamenco. Auch während ganz gewöhnlicher Verrichtungen.  Halt immer dann, wenn es mir in den Sinn kommt. Und es erinnert mich an Zeiten, in denen wir Priesterinnen heilige lichtvolle Gebete tanzten in den Tempeln. Den Boden, den Raum bereiteten, das Himmlische mit dem Irdischen verwoben. Und es erinnert mich auch an jene Ahnenaufstellung, wo Durga Holzhauser mich den Wahnsinn tanzen liess………  grenzüberschreitende Erfahrungen. Poah! Ein heiliger Moment der Extraklasse, der die Mauern meines Seins erschütterte.

Das Mantra beflügelt meinen Geist. Es dehnt sich aus –  in und um mich. Und allmählich fange ich an, die Frequenz dieser Worte als Schwingung in meinem Körper immer deutlicher wahrzunehmen – die Frequenz meiner Göttlichkeit.“ Ich bin heilig.“ Yeap!

Und es frisst sich durch, durch schmerzende Körperstellen, schwingt in meinen Eierstöcken, meinen Brüsten, meinen Chakren, meinen Körperzellen. Es vibriert von meinem Hals bis in den Bauch, in  den Schoss, bis in die Zehenspitzen.  Es klingt bis ans Ende der Welten. Verwebt mich neu mit mir und meiner Weiblichkeit. Mit den Menschen und Wesen, den Flüssen des Lebens. Es baut Brücken, die ich bislang noch nicht gegangen bin.

 

Das „Heilige“ hat viele Gesichter

Wir sind es gewohnt, unser Leben in heilige und profane Bereiche und Momente zu unterteilen. Die Religionen kennen  heilige und unheilige Taten, reine und unreine Gedanken. Reine und unreine Tage.

Es gibt Menschen, denen scheint überhaupt nichts heilig zu sein – so stöhnen manchmal Leute auf, die durch ein Verhalten gestört werden – in ihrer heiligen Sonntags- oder Nachtruhe. In der Mittagspause oder in ihrem Urlaub. Wir sprechen von heiligen Zeiten. Und jeder von uns kennt wohl auch einen heiligen Ort – der Dom, der Friedhof, ein Museum oder ein besonderer Platz in der Natur, dein Altar. Orte, die eine gewisse Ehrfurcht in uns wecken, die uns leise werden lassen. Wenn jemand die Würde solcher Orte verletzt – dann regen wir uns auf.

 

Die meisten von uns haben eine Vorstellung vom Heiligen.

Das Heilige ist meist das Besondere. Die Ausnahme. Wer würde es wagen, einen ganz normalen Menschen, gar sich selber als heilig zu bezeichnen? Menschen, die Fehler machen, Ecken und Kanten haben.

Jeder von uns hat schon mal vom heiligen Volk gehört – zumindest in der Bibel. Und spätestens jetzt sollte doch deutlich werden:

Heilig sein – das ist kein Leistungsausweis. Keine Leistungsbewertung. Auch wenn wir bei heilig irgendwie oft an eine besondere Qualität des Handelns denken. Heilig ist kein Prädikat.

 

Heilig – sagt nichts über unser Tun. Heilig – sagt etwas über unsere Beziehung.

Wenn wir eine Sehnsucht danach spüren, heilig zu sein – dann sollten wir nicht die Arbeitshandschuhe suchen. Sondern – die Hände und unser Herz frei machen, still werden und beten. Uns konzentrieren, fokussieren, meditieren, hingeben.  Konzentration ist der Beginn der Ausdehnung.

Beten – ach, schon wieder so ein Wort, das manchen von uns zurückschrecken lässt,  weil Kirche, Lehrern und Eltern sei Dank – viele von uns dabei bloss an Vorschriften, Druck oder sinnentleerte Gesten sich erinnern.

  • Beten – als Einschwingen auf das Göttliche – das göttlich Weibliche.
  • Beten – als Zwiesprache.
  • Beten  – wie uns der Schnabel gewachsen ist.
  • Beten – so wie es unserer ganz persönlichen Beziehung zum Göttlichen/zur Natur entspricht.
  • Beten – als Lauschen auf Antworten.
  • Beten – um unser Licht leuchten zu lassen.
  • Heilig sein –  um das Beste in uns rauszubringen.
  • Heilig sein – als stärkste Kraft im Universum.
  • Heilig sein – weil die Liebe uns treibt.
  • Uns verbindet, neu einwebt in unsere Geschichte und die Gemeinschaft.

 

Danke Göttin, dass du mich berufen hast. Danke allen, die mich auf meinem Weg begleiten. Danke all jenen, denen ich in unterschiedlichen Inkarnationen immer mal wieder begegnen darf, damit wir uns gegenseitig erinnern, jede und jeder  in den Augen des Gegenüber lesen kann „Ich bin heilig“.

 

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Ich proklamiere, dass ich mein Licht leuchten lassen werde. Dass ich auf der Erde heilige Spuren hinterlassen werde.Denn“ ich bin heilig.“Amen!

 

Ich habe das Mantra „Ich bin heilig“ etlichen meiner Klienten mit auf den Weg gegeben, sie gebeten, so sie mögen, mir von ihren Erfahrungen im Umgang damit zu berichten. Ich bin neugierig auf ihre Rückmeldungen und ich lade auch dich gerne dazu ein, mit diesem Mantra zu „spielen“.

Ich freue mich, wenn du dich mit mir darüber persönlich austauschen magst oder hier einen Beitrag dazu hinterlässt:

 

  • Was lösen die Worte “ich bin heilig“ in dir aus?
  • Welche Frequenz hat „ich bin heilig“ in dir?
  • Wie spricht „ich bin heilig“ aus dir?
  • Wie tanzt „ich bin heilig“ aus dir?
  • Und wo verlässt Heiligkeit dein Leben?

 

Wenn dir diese Fragen gefallen und dich anregen, dann schenke sie, das Mantra, oder gar diesen ganzen Beitrag weiter. Teile sie mit deinen Freundinnen und Freunden auf Facebook oder im Alltag.

 

Bringen wir Heiligkeit ins Leben. Und last but not least, gönnen wir den anderen ihre Heiligkeit und gesunden daran.

Vergiss-mich-nicht

 

Eine Anregung

für einen spielerisch kreativen Umgang mit dem Thema „ich bin heilig“ kannst du dir hier als PDF runterladen. Ein ganz irdischer Vorschlag wie du dich gemeinsam mit Freundinnen oder Jugendlichen buchstäblich an das Thema herantasten und dich selbst überraschen kannst.

 

Meine absolutes Lieblingsbuch für diesen Monat:

„Die Samen des Christuslichts“ von Durga Holzhauser & Agni F. Eickermann, ISBN 978-1-936060-09-2. Zu bestellen über www.jesus-das-buch.de

Dieses Buch ist eine Pilgerschaft. Geschrieben von einer weiblichen Prophetin. Es öffnet Herzen, weckt Erinnerungen, lässt uns die ursprüngliche Macht der Shakti endlich wieder erahnen, erfühlen. Es hat das Potenzial unsere eigenen Samen und Träume zu bewässern und erblühen zu lassen. Heilquelle –Weckruf – Liebe pur, verpackt zwischen Buchdeckeln.

Ich bin unendlich dankbar, dass dieses Buch endlich geschrieben werden durfte und ich es nun in Händen halte. Eine lang gehegte Sehnsucht in mir wird gestillt. Danke Durga und Agni.

 

 

Gib dir selber ein heiliges „JA“

Wie oft du auch verletzt wurdest, wie tief du grad feststeckst in einer unangenehmen Lebenssituation, einer nicht funktionierenden Beziehung, einem Mangel oder Verlust – du kannst wählen, wie du deine Wunden trägst. Du kannst dich entscheiden:  wirst du hart oder wirst du weich? Bitter oder besser? Gib dir selber ein heiliges „JA“. Dieses „JA“ macht dich handlungsfähig. Und weil ich dir das von Herzen wünsche, verrate ich dir heute meine 3 Strategien für Krisenzeiten.

Das hatte ich noch nie zuvor getan.   Ich gab meinen letzten Blogbeitrag „Mein Herz knallt“ meinem Freund Gustav zu lesen, bevor ich ihn publizierte. Ich war unsicher, ob meine eigene Geschichte andere zu berühren vermöchte, ihnen Weisheit, Mut, Orientierung und Inputs fürs eigene Leben geben konnte oder ob ich mich bloss in alten Leidensgeschichten suhlte.

Also schaute ich Gustav beim Lesen des Artikels zu. Mein Herz erzitterte. Leise kullerten nach einer Weile Tränen aus seinen Augen. In seinem Herzen spiegelte sich meine Geschichte, mein alter Schmerz…. Und sein Berührtsein rührte mich an, machte mein Herz weit. Danke! Ich erinnerte mich, wie entscheidend und lebensrettend es für mich einst war, mich von meiner eigenen Geschichte – meinem Leben – berühren zu lassen. „JA“ zu sagen. „JA“, das ist mir passiert. Und es tat weh!

 

Wunden müssen gereinigt und gewaschen werden bevor sie heilen können. 

Manchmal sind die Tränen eines liebenden Menschen, Balsam für unsere Wunden. Manchmal sind es unsere eigenen Tränen, die unsere Seelenfensterchen reinigen müssen.  Die unser heiliges Land bewässern. Mit ihrem bitteren Salz unsere Wurzeln nähren, damit wir neu erblühen können, wenn es Frühling wird in unserem Land. Tränen vergossen über Dinge, die wir nicht verstehen, nicht erklären können. Für die wir keine Worte haben. Wurzeln, die arg beschnitten wurden.

 

 

Gib dir selber ein heiliges „JA“.

Dieses heilige „JA“ zu dir selber – könnte auch heissen: „Ich bin eine göttliche Diva“ – beinhaltet uneingeschränkte Selbstliebe, vorbehaltlose Selbstachtung und tiefe Wertschätzung für alles, was zu dir gehört. Es ist ein Versprechen, dich finden zu lassen.  Ein Schlüssel – der Schlüssel der Liebe.  Und mit dem Schlüssel der Liebe habe ich mich durch meine ganze Lebensgeschichte hindurch immer wieder befreit aus meinem inneren Gefängnis. Konnte ich raus aus meiner Starre, meinem Schmerz, dem Opferdasein, meiner Vergangenheit.  Rein in ein selbstgewähltes, handgewebtes Leben.

Ich erinnere mich noch gut: Ich sass in einer Weiterbildung. Der Raum emotional hoch geladen. Einige Teilnehmerinnen ergossen sich in Tränen. Angesteckt von so viel Emotionalität wandte ich mich hilfesuchend auf der inneren Ebene an meinen Lehrer Agni. An meine Frage erinnere ich mich nicht mehr – an seine Antwort jedoch ganz genau. Sie kam blitzschnell und lautete: „bist du nun Kyra – oder nicht?“. Und diese Antwort holte mich ganz schnell zurück zu mir – zurück ins Hier und Jetzt. Zu meinem heiligen „JA“ zu mir selber.

Gebrochene Herzen besitzen eine starke Medizin. Auch wenn sich viele Bereiche der Psyche verschliessen oder verstecken, wenn sie verletzt wurden, ein Herz, das einmal aufgebrochen ist, bleibt offen. Das weiss ich aus eigener Erfahrung.

Und obwohl es natürlich sehr schmerzhaft sein kann: das Aufbrechen unseres Herzen ist im Rückblick ein unvergleichlicher Segen. Uahhh…! Es legt deinen wahren Kern frei – den unzerstörten Teil deines Herzens. Und hier in diesem glühenden, feurigen Kern findest du deine Liebe. Die Liebe zu dir, zu anderen, zum Leben……….. Hier findest du das heilige „JA“ zu dir, das du dir so lange von anderen bloss geben lassen wolltest.

Gebrochene Herzen besitzen eine starke Medizin.
Gebrochene Herzen besitzen eine starke Medizin.

Sag es laut: JA; JA, JA zu mir…………………………. (füg deinen Namen ein) und zu  meiner Grösse.  Und wenn du es nicht sagen kannst, schreib es; wenn du es nicht schreiben kannst, sing es; wenn du es nicht singen kannst, flüstere es; wenn du es nicht flüstern kannst, träume es. Immer und immer wieder, bis es eines Tages von selbst aus  dir heraus klingt.

Wir träumen und schöpfen nicht, um den Status quo aufrecht zu erhalten. Wir träumen um hinter diese Zeit zu sehen, hinter diese Welt, um neue Visionen entstehen zu lassen…..Und während wir träumen, entziehen wir unseren bindenden Erinnerungen die Energie, wandeln sie in Schubkraft für die Zukunft…..deine Zukunft.

 

Wie oft, oh sag, wie oft muss ein Herz denn brechen?

Vielleicht stellst du dir jetzt die Frage, die auch ich mir immer wieder gestellt habe: Wie oft muss ein Herz brechen im Laufe eines Lebens? Und die Antwort, die ich hörte, war immer wieder dieselbe: bis es völlig nackt ist. Gereinigt. Befreit von allen alten Verkrustungen. Berührbar.

Und so habe ich aus meiner Geschichte gelernt: Meine Liebe, meine Kreativität, meine Kraft zeigt sich meist nicht in den stillen, besinnlichen Momenten, den ruhigen Phasen meines Lebens. Nicht während ich stundenlang auf meinem Meditationskissen sitze – auch wenn es das hin und wieder braucht. Meine Kraft zeigt sich mir  in der Dunkelheit, im Schlamassel, in der tiefsten Nacht. Im Schmutz. Im Sturm. Im Chaos des täglichen Lebens. Sie zeigt sich mir als Schöpferkraft, als Führung, als Stimme, als Mutter – als mein heiliges Feuer.

 

Deine heilige Revolution.

Egal wie oft du verwundet wurdest. Egal wie oft wütend abgeschickte Feuerpfeile anderer dich getroffen haben, wie sehr du brennst. Sei dir bewusst: Feuer kann heilen oder zerstören. Feuer wirkt heilend und transformierend durch dich, wenn du es zu führen vermagst.  Oder aber es richtet sich gegen dich, wenn du seine Macht verkennst.  Wähle – und hier, genau hier, liegt deine Macht. Schickst du das zerstörerische Feuer –als  Wut, als Drohgebärde, als Frustration, als Schmerz – in die Welt zurück? Oder entzündest du mit dem brennenden Pfeil das heilige Feuer deiner Seele? Damit du lieben und schöpfen kannst, statt zerstören – damit du antworten kannst aus den Schatzkammern deines Herzens, durch  deine wunderschönen, strahlend lichtvollen Augen. Damit du wachsen kannst. Und Erblühen. Damit du für etwas kämpfst und nicht gegen etwas. Damit du deinen Weg gehst, ausgerichtet auf dich. Mit deinem heiligen „JA“ zu dir selber.

 

Glaub mir,  ich weiss, wie schwierig es ist, mir dieses heilige „JA“ immer zu geben, ihm tagtäglich zu folgen. Ich habe das nicht nur während meiner Scheidung erlebt. Immer mal wieder, wenn meine Seele mich ruft Schritte vorwärts zu gehen, gibt es kurze Augenblicke in denen ich denke: Ich kann nicht, ich mag nicht, zu anstrengend. Lieber sterbe ich, als dass ich mutig meinen nächsten Schritt in Richtung befreiter Zukunft gehe.

Nichtsdestotrotz, ich habe mich verpflichtet, meinen Seelenweg zu vollenden. Und so bleibe ich nicht lange stehen, löse mich aus der Umarmung meiner Vergangenheit, gehe weiter. Im Vertrauen und mit Mut leiste ich meinen Beitrag, arbeite Hand in Hand mit dem Universum um positive Veränderungen für mich und die, die ich führe und liebe zu gestalten.

 

3 einfache Strategien haben sowohl mir als auch meinen Kunden immer wieder geholfen, den Wandlungs- und Befreiungsweg sicher zu durchlaufen, mich zu ankern. Gerne teile ich dieses Wissen heute mir dir:

 

  1. Vergiss das Atmen nicht

Wann immer du dich blockiert fühlst oder gehemmt, ängstlich zweifelst, ob du auch wirklich tun kannst, wozu deine Seele dich unmissverständlich ruft  – atme. Schon einige wenige fokussierte, tiefe, bewusste Atemzüge – sanftes Ein- und Ausatmen – können ein kraftvolles positives  Signal in jede deiner Körperzellen senden, ihnen mitteilen: „Du bist in Sicherheit.“

Wenn dein Atem stockt, dein Körper in das Neandertaler-Stadium zurückfällt, nur mehr Flucht oder Kampf als mögliche Handlungsalternativen erkennt, dein Hirn nur noch überleben, überleben, überleben murmelt – Rückzug oder Kampf denkt….., dein Mut dich verlässt und nicht daran zu denken ist, dass du in einem Akt von Vertrauen aufstehst, tust, was du eigentlich für unmöglich hälst,  aussprichst, was gesagt werden muss………… dann findet sich dein Geist in den alten Angstmustern wieder.

Ganz anders  jedoch wenn du dir Zeit gönnst, langsam und fokussiert unendliche Lebenskraft in deinen Körper  strömen lässt.  Innerlich bei jedem Atemzug weicher und weiter wirst.  Dann können sowohl dein Körper als auch dein Hirn sich entspannen und erkennen, dass es da draussen keinen Säbelzahntiger gibt, der dich grad fressen will. Kein ehemaliger Gegner, der dich erneut zum Kampf herausfordert, kein Klugscheisser, der dir mal wieder sagt, dass du „nicht genug“ bist. Nur pure Liebe ist da – erfüllt dich mit deinem Atem!

Und in diesem Moment, in dem du dich entscheidest, dich selbst zu lieben und sanft  durch deine Angst hindurch zu atmen ………. öffnest du dich für ein neues Feld . Das Feld aller Möglichkeiten – das schwingende Feld von Shakti. Ein Raum, der es dir ermöglicht, den anstehenden Schritt zu tun, deiner Stimme Stimme verleiht – im Wissen, du wirst ok sein.

Ein paar  tiefe ruhige Atemzüge haben die Kraft, deine Realität in wenigen Augenblicken vollkommen zu verändern. Und vielleicht magst du gleich jetzt ein paar davon nehmen……….dich frei atmen, bis du dich selber wieder voller Freude und Liebe in deiner saftigen Lebendigkeit umarmen magst.

 

saftige Lebendigkeit
saftige Lebendigkeit

 

 

  1. Finde und verbinde dich mit deinem Stamm – dem Kreis deines Vertrauens

Ein anderer wichtig und machtvoller Anker, um auf dem Weg zu dir auf Spur zu bleiben –ist die Kunst, dir einen Kreis von Vertrauten zu suchen und dich wann immer nötig mit ihm zu verbinden. Isolation und Einsamkeit sind destabilisierende Gefühle. Wir Menschen sind dazu bestimmt, zusammen zu sein, Gemeinschaft zu leben. Wir brauchen einander und es ist absolut ok zuzugeben, dass wir weder alleine gehen können noch wollen. Niemand ist dazu bestimmt eine „einsame Wölfin“ zu sein auf diesem Weg.

Vielleicht bist du  wie ich auch nicht in eine Familie, einen Stamm, hineingeboren worden, wo bedingungslose Liebe und hingebungsvolle Unterstützung selbstverständlich waren, gesehen, gehört, wertgeschätzt und akzeptiert zu werden, für das wunderbare vollkommene doch nichtperfekte Wesen, das du bist. Viele Familien wollen einfach, dass du mit ihren Werten konform gehst, dass du in die Box passt, nach den Regeln der andern spielst und dein leuchtendes Licht dimmst.

Immer wieder erlebe ich in meinen Seminaren, im Kreise liebender Mitschwestern und Mitbrüder, dass Menschen sich zum ersten Mal zeigen, ihr Licht erstrahlt, als wäre ein darüber liegender Schleier weggezogen worden. Sie getrauten sich hervorzutreten – vielleicht zum ersten Mal – weil sie endlich in einem Kreis standen, in dem sie sich vollkommen sicher fühlten, gemeinsam mit Menschen, denen sie vertrauten. Ein Kreis in dem sie sich wahrhaftig gesehen fühlten, gehalten und geliebt für das, was sie wirklich waren. Liebesfluss.  Es gibt kaum Worte, um dies wunderbare und lebensverändernde Kraft zu beschreiben, die ein so  wunderbarer Kreis, ein Hort des Vertrauens schenkt. Alles wird möglich mit dieser Kraft in deinem Leben.

Danke, dass du zu meinem Kreis des Vertrauens gehörst
Danke, dass du zu meinem Kreis des Vertrauens gehörst

Und ob sich nun unsere Wege kreuzen, du irgendwann in einem meiner Frauenkreise stehst, oder ob du eine solche Gemeinschaft irgendwo anders findest, das ist nicht wichtig. Wichtig ist einzig, dass du einen solchen Zirkel für dich findest und seine Unterstützung und Begleitung auch annimmst wann immer du es brauchst.

 

  1. Gib dir selber ein heiliges „JA“

Der dritte und entscheidende Punkt um schnell auf deinem Transformationsweg voranzukommen: Verpflichte dich, stets zu deiner Grösse zu stehen. Gib dir ein heiliges „JA“. Dieses heilige „JA“ ist die Schubkraft in Richtung befreite Zukunft, in Richtung deiner erfüllten Träume.

Verpflichtungen uns selbst gegenüber, können ganz unterschiedlich aussehen. Es kann eine zutiefst persönliche Verpflichtung sein, dich unabhängig vom Aussen stets wertzuschätzen. Für viele ist es jedoch noch kraftvoller, wenn sie ihre Verpflichtung öffentlich machen, mit einem Investment verstärken, das etwas ausserhalb ihrer Komfortzone liegt.

Wenn du dich öffentlich zu dir und deinem Licht bekennst, und ganz besonders, wenn du das innerhalb deines erwählten Kreises des Vertrauens tust, dann zündest du wirklich eine Rakete und bringst deine Träume vorwärts. Du kommst dir selber nicht mehr so leicht vom Haken, wenn Menschen, die dich lieben und wertschätzen, dir den Spiegel vorhalten, dich erinnern, wer du wirklich bist………….. und die Vereinbarung, die du mit dir getroffen hast. Versprochen, es wird manchmal nicht leicht sein, dein Versprechen zu ehren, doch wenn du es tust – ändert es alles.

 

In meinen Coachings und meinen Seminaren werde ich immer wieder Zeuge solcher Versprechen sich selbst gegenüber. Die wunderbaren und tiefgreifenden Veränderungen die ich bei Frauen gesehen habe und begleiten durfte, nachdem sie sich entschlossen hatten, ihre Stimme zu befreien und ihre Botschaft, ihre Qualitäten mit anderen zu teilen, sind verblüffend und grossartig. Und ich kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als wenn Frauen wieder zusammen kommen, um ihre Geschenke zu teilen.

 

Wie immer dein Vertrag mit dir auch aussieht – go for it! Egal ob es dir Angst macht, dir unzählige Ausreden einfallen, warum es gerade nicht passt, du dich momentan schwach fühlst,  es deine Schattenaspekte antriggert. Dein Versprechen hat die Macht, alles zu heilen, denn es steht dafür, dass du nicht aufgeben wirst. Und selbst dann wenn du immer nur einen Fuss vor den anderen setzt – sogar durchs Feuer hindurch – du wirst in deinem erstaunlichen Leben ankommen. Dem Traum, den du schon in deinem Ursprung für diese Zeit geträumt hast. Wie schön! Herzlich willkommen!

 

Deshalb vergiss nicht, der Highway zu deiner Transformation heisst: Atme, Vertraue, sag „JA“.

 

Und solltest du noch Unterstützung brauchen um deinen Traum zu verwirklich, so würde ich mich geehrt fühlen, dir beim Atmen, Vertrauen und dem dich dir Verpflichten behilflich zu sein. Und falls du deinen Traum noch nicht erinnern kannst, helfe ich dir gerne dabei, reise mit dir in deinen Ursprung. Schreib mir eine e-mail an kyra@der-weg-der-goettlichen-diva.com oder  finde hier einen passenden Termin und reserviere ihn dir für eine Skypesitzung  oder ein persönliches Treffen.

 

Gerne wüsste ich welcher der 3 Unterstützungsebenen dir zurzeit am meisten Mühe bereitet: Atmen? Vertrauen? Dein heiliges „JA“?

 

Ich steh an deiner Seite, starke Frau!

Vergiss-mich-nicht

 

Mein Herz knallt

Meine Augen knallen, meine Brust knallt, mein Kopf knallt. Mein Herz knallt, zersplittert. Meine Seele knallt, zersplittert und zerstückelt. Scheidungskrieg ist  Kalter Krieg. Und es fühlt sich oft verdammt einsam und falsch an im Minenfeld der Gesetzesparagraphen und Emotionen. Niemand geht da gerne alleine durch.

Ja. So fühlte es sich oft an die letzten Jahre. Dabei  begann alles so schön und vielversprechend.  Wir lernten uns kennen, verliebten uns, küssten und herzten uns. Die Träume flogen hoch, der Himmel über uns blausa. Die Herzen schlugen gemeinsam. Alles in uns jubelte : Ja, Ja, Jaaaaa. Wir vertrauten uns. Wir tauschten Ringe, Versprechen.  Ja, Ja und nochmals Ja. Wir liebten uns.  Liebe, Hingabe, Nähe, Treue – eine tiefe Sehnsucht schien sich zu erfüllen.

Gesellschafts- und zeitkonform beendete er sein Studium, absolvierte seine Assistenzjahre, eröffnete seine Praxis. Ich gab meine Arbeit auf, gab von nun an die Hausfrau. Gemeinsam bauten wir über Jahre vieles auf, trafen gemeinsame Entscheidungen.

Unsere  beiden Söhne waren Wunschkinder. Wir liebten sie bis zu den Sternen und zurück. Und wir genossen das Leben….. Und es nahm schleichend seinen Lauf.

Und dann, irgendwann mussten wir uns eingestehen – wir waren aus der Liebe gefallen. Die Liebesbande sind zerrissen. Keiner erkannte es rechtzeitig. Keiner wollte es wahrhaben. Es lebe der schöne Schein.

 

Und ich knalle.

Meine Augen knallen, meine Brust knallt, mein Kopf knallt. Mein Herz knallt, zersplittert. Meine Seele knallt, zersplittert und zerstückelt.

Die Erkenntnis über das Liebesaus tat  erst mal einfach weh. Und meine Seele flüsterte:  So schrei doch, schrei! Doch ich schwieg! Beschämt, gescheitert, ratlos. Biss die Zähne zusammen – Mitleid nein, danke! Ich krieg das schon hin! Ich wollte damit klar kommen ohne rum zu jammern. Ich wollte nicht zur Community derer gehören, die  das nicht hinbekommen haben – noch nicht!

Kein Plüschtier, kein Teddybär der Trost spendete. Dabei wünschte ich mir innerlich nichts mehr als eine Schar Freunde, die mir halfen, meine Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Kennst du das, Schicksalsschwester? Oh, sag, kennst du das auch?

Mein Herz knallt

 

Die Liebe geht – die verletzten Gefühle bleiben.

Die Bankkonten hatte er längst gesperrt. Nun drehte der Ex den Geldhahn noch weiter zu. Die Anwälte kennen das „Spiel“, nennen es „Frauen aushungern“.

Vorbei die Zeiten, wo er mir die Welt zu Füssen legen wollte. Keine Unterstützung. Es schien, als wären ihm alle Erinnerungen an die guten alten Zeiten verloren gegangen.

Ding-dong! Der Postmann klingelte und schon hielt ich den Antrag auf Scheidung in Händen. Eine Anklageschrift, in der ich mich selbst nicht mehr erkannte. Ich bin ein Hexe, eine Lügnerin, Betrügerin und und und…..

 

Ich sah mich mit Behauptungen konfrontiert, die nichts mit meinem Leben, meiner inneren Haltung zu tun hatten. „Alles, was du nicht richtigstellst, wird vom Gericht so als gegeben angenommen“, sagte der Anwalt lächelnd. Mein Vertrauen in die Gesellschaft ging flöten, denn wenn Mann sich einfach einen Anwalt nehmen kann, Behauptungen zu Realitäten umschreiben, diese in seinem eigens geschaffenen  Echoraum wider- und widerhallen………….. ja dann, hatte ich eigentlich gar keine Lust mehr, Teil dieser Gesellschaft zu sein.

 

Und ich knalle.

Meine Augen knallen, meine Brust knallt, mein Kopf knallt. Mein Herz knallt, zersplittert. Meine Seele knallt, zersplittert und zerstückelt.

Und ich biss weiterhin die Zähne zusammen, leckte meinen Wunden, schwieg. Wie sollte man Familie und Freunden sagen, dass zwischen dem scheinbar glücklichen Vorzeigepaar inzwischen ein Eismeer entstanden war, die Atmosphäre vergiftet durch Geld und Machtspiele. Wie sollte ich über das reden, was mich gerade sprachlos machte. Ich baute mir aus dem Schmerz einen Kokon um darin zu überwintern.

 

Scheidungskrieg ist Kalter Krieg – der Feind weitestgehend unsichtbar

Die Akten vermehrten sich, füllten unzählige Ordner. Mehr als 7 Jahre beschäftigten sich Anwälte und das Gericht mit den Akten – und in mir nahm das Gefühl  stetig zu: mit meinem Leben hat das nichts zu tun – ich muss nur die Konsequenzen tragen.

„Als Frau kann man sich im Scheidungskrieg meist wenig schützen“, räumen Anwälte ein – sogar öffentlich am Fernsehen –  eben vor einigen Tagen wieder so gesehen auf RTL. Doch in den Anwaltskanzleien und den Gerichtssälen passiert nichts. Keiner schreitet ein, wenn ich da aufs gröbste beleidigt werde, frauen- und altersfeindliche Sätze fallen. Es geht nur ums Geld – die alten erstarrten patriarchalen Strukturen. Für alles gibt es Gesetze, Paragraphen – nur das Leben, das gelebte Leben, Menschenwürde  wiegen hier gar nichts.

Ich als Frau, als Person wurde gar  nicht wahrgenommen, war ganz und gar uninteressant. Mein Leben wie es war,  heute ist und wie es sich in den Jahren der Scheidung entwickelt hatte – uninteressant. Einzig meine Einnahmen interessierten, meine Arbeitskraft, und was!?  Soooooooooooooo viel Geld für Weiterbildungen ausgegeben die letzten Jahre – und das mit über 60. Daraus konstruieren wir doch gleich mal ratzfatz potentielles Einkommen……………….. und der Gegenanwalt und der Richter sind sich einig.….. Unterhalt fällt weg. Meine tatsächliche wirtschaftliche Situation interessiert nicht.

Mein reicher Ex rechnete sich arm. Pardon liess sich arm rechnen von seinem Treuhänder, seinen Anwälten. Seine Angebote auf meine Friedensbemühungen – ein Hohn.

 

In meinem Kleiderschrank  hängen Erinnerungsstücke aus sorglosen Zeiten. Mein schönes Haus –liebevoll von mir eingerichtet und gehegt –  alleine zu meiner Heimat gemacht – weg. Dass ich darin inzwischen mein neues Business am aufbauen bin – uninteressant.  Mein Erholungs- und Rückzugsort –  zwangsversteigert. Sofort. Ich fühle mich als Vertriebene. Obdachlos.  „Du bist hier nicht erwünscht!  Weg hier. Raus! Sofort.“ Ich lerne: jeder Mieter ist in unserem Lande besser gestellt – zumindest geschützt durch eine Kündigungsfrist – als eine ehemalige Ehefrau im Eigenheim.

 

Meine Unterschriften, im Vertrauen auf eine gemeinsame Zukunft geleistet, bringen mich in die Bedrouille. Meine Unterschrift – im Vertrauen und in Liebe gegeben – bezeugt, Ich hafte  für einstige gemeinsame Verpflichtungen. All das wovon sich mein Ex nun mittels Anwalt aus der Verantwortung stiehlt.  An Versprechen, Abmachungen, Geschenke für meine jahrelange Mitarbeit in einst unserer/heute seiner Praxis erinnert er sich nicht mehr. Nie wollte er das! bezeugte er. Alzheimer oder doch bloss Strategie?!

 

Und die Anwälte und Richter schauen tief  in ihre Gesetzesbücher. Fertigen  Akten und Klageschriften und sagen später, „so sieht das Recht es vor.“ Doch mit Gerechtigkeit oder gar göttlicher Gesetzmässigkeit hat das nichts zu tun. Dass immer mehr Frauen in unserer westlichen Welt nach einer Scheidung am Existenzminimum leben, scheint keinen zu interessieren – ausser den Betroffenen.

 

Beziehung zerstört – Vertrauen zerstört.

Dass es vielen meiner Schicksalsschwestern noch schlimmer ergeht während und nach der Scheidung, dass sie dieselben Herabwürdigungen erleiden müssen, macht die Geschichte nicht besser.

Während knapp 40 Jahren hat das Kapital, das Erbe meines Ex den Lebensstil geprägt und nun soll ich mit meinem während der Ehe selbst verdienten Mitteln dafür sorgen, dass möglichst viel von seinem ererbten Geld erhalten bleibt oder zurückgeführt wird. Das nenn ich doch mal moderne Sklavenwirtschaft.

 

Und ich knalle.

Meine Augen knallen, meine Brust knallt, mein Kopf knallt. Mein Herz knallt, zersplittert. Meine Seele knallt, zersplittert und zerstückelt.

 

Wie du, meine Schwester, bin ich vom Feuer gezeichnet, gebrannt  – doch nicht verzehrt.

 

Ich gehe über die Linie. Ja. Ich gehöre dazu. Ich bin eine von vielen, die während eines  nie gewollten Scheidungskrieges Narben davon getragen hat.  Schicksalsschwestern, Frauen, die ihr meinen Weg durch die Bürokratie, den Gerichts- und Paragraphendschungel, die zermürbenden An- und Herausforderungen eines Scheidungskrieges kennt oder nachvollziehen könnt, die ihr vielleicht selbst dasteht mit leeren Händen. Mit Blick auf eure Finanzen, eure Situation, euer Scheidungsurteil bedrückt oder gar verzweifelt in die Zukunft schaut. Frauen, die ihr so viel aushaltet, weil  ihr keine Alternative habt  sondern Kinder. Frauen, die sich euch der Schmerz und die Belastungen tief ins Gesicht gegraben hat. Kriegerinnen, ermüdet von diesem sinnlosen Geschlechterkrieg.  Zarte Frauen, verletzt und verletzlich: Ich verneige mich vor Euch, liebe Schicksalsschwestern.  Ich reiche jeder in tiefem Respekt  und Verbundenheit die Hände.

Ich fühle mit dir – mein Herz weit offen.

Ich sehe deine Wunden,

segne sie,

reinige sie mit den Wassern der Liebe.

Mögen sie heilen,

dir aus jeder Narbe neue Kraft zu wachsen.

 

Und wenn du im Moment grad am Verzweifeln bist, unterzugehen drohst im Strudel des Lebens, so werfe ich dir Marias „Leine“  zu. Halte dich daran fest, bist du ihre schützende Gegenwart spüren kannst und weisst, du bist geliebt und getragen. In Sicherheit. Nie allein!

Marias Seil

 

 

Wenn ich meine Geschichte hier und heute erzähle, dann tue ich es in erster Linie als Solidaritätsbekundung für all jene Frauen, die im Stillen leiden, die ihre Stimme noch nicht gefunden haben. Für Frauen, die gezeichnet sind durch ein Rechtssystem, das zwar die Macht hat Recht zu sprechen, sich jedoch immer noch nicht der Gerechtigkeit und Gesetzmässigkeit, der Menschlichkeit verpflichtet fühlt. Für Mütter, die einen wunderbaren Job machen, ihre Kinder alleine grossziehen, einem vielleicht ungeliebten Brotberuf nachgehen, um einigermassen über die Runden zu kommen.  Für Frauen, die mutig aufstehen – Mutterbäume, die obwohl massiv beschnitten, irgendwann neue Triebe spriessen lassen.

 

Liebe ist immer am schnellsten

  • Ich erhebe meine Stimme, erzähle meine Geschichte, weil es endlich an der Zeit ist, dass diese Frauengeschichten gehört werden. Dass unser Rechtssystem sich ändert.
  • Ich schreibe diesen Text, verbinde mein authentisches Plaudern aus dem Nähkörbchen mit einem Wunsch an dich:
  • Erinnere dich, dass du ein fühlendes, mitfühlendes Wesen bist. Bekunde dies mit deinem Herzen, deinen Worten und deinen Taten.
  • Ich sage heute meine Wahrheit – denn ich habe mir zu lange den Mund verbieten lassen.
  • Und ich setzte nicht zuletzt – um mit dem Schweizer Schriftsteller Klaus Merz zu sprechen – dem Zählbaren das Erzählbare entgegen. Denn das ist die Währung zwischen uns Menschen.

 

Das Tun gehört den Händen

Was wäre, wenn Gott keine Hände hätte und unsere ganz dringend benötigte. Zum Halten, Berühren, Streicheln, Trösten. Zum Mut machen und helfen in allen Bereichen. Um jemand spüren zu lassen:  Du bist nicht allein! Ich höre dir zu. Ich sehe dich! Ich bin da! Ich fühle und halte deinen Schmerz in meiner Liebe.

Und wenn du nicht schon grad auf dem Weg bist zu einer Mission, dann drück doch schon mal den Like-Knopf als Zeichen deiner Solidarität mit den Frauen des Narbenclans. Mit all den noch nie erzählten und wirklich gehörten Geschichten.

 

Und wenn du magst, folge mir auf meinem Blog.  Lies demnächst weiter – denn der beste und erlösende Teil der Geschichte erzähl ich dir im kommenden Post. Wenn du ihn nicht verpassen magst, schreib dich ein für meinen Newsletter – dann bekommst du den 2. Teil automatisch in deine Inbox.

Ich danke  dir sehr für die Zeit,  die du für meine Geschichte aufgebracht hast. Ich danke dir für dein mitfühlendes Herz.

 

Erinnerst du dich auch an längst vergangene Tage, in denen wir alle gesummt oder lauthals mitgesungen haben:

 

Hey Jude, don’t make it bad

Take a sad song and make it better.

Remember to let her into you heart

Then you can start to make it better…..“

 

Die Zeitqualität erleichtert es uns grad sehr, die Herzenstüren weit zu öffnen und die anderen in unseren Herzraum einzuladen. Ihnen darin ein Willkommen zu bereiten. Ein Stückchen Zuversicht anzubieten, sie mit Liebe und Mitgefühl zu speisen.

Indem wir das tun, können wir gemeinsam anfangen neue Geschichten, neue Lieder zu schreiben.

Erinnere dich, mit  „Hey Jude“ haben wir das alle schon mal getan, den Raum verändert zum Bessern mit der letzten verklingenden Note.

 

 

Für diesen Monat:

 

Mögen wir uns alle erinnern, dass wir liebende mitfühlende Wesen sind.

Mögen wir genauer hinhören.

Mögen wir unsere Hände Gott, Jesus, Maria, den mütterlich nährenden Kräften…. leihen.

Mögen wir erkennen, wer oder was gerade unsere Liebe, unsere Unterstützung dringend benötigt.

Möge öfter  Gnade vor Recht ergehen.

Und mögen wir achtsam mit uns selber umgehen.

Amen, Amen, Amen.

 

 

In tiefer Liebe und bis bald:

Vergiss-mich-nicht

 

Denk bitte ans Liken. Jede Stimme zählt!

 

Und falls du noch magst, hier meine Frage an dich zum bevorstehenden Vollmond im PDF

An alle, die ihre gött-liche Diva noch tagtäg-lich runterschlucken.

Nicht nur dem König in Dornröschen, nein, auch heute fehlt noch vielen Menschen das Gefühl für die 13. Fee.

Erinnerst du dich?

Unerwartet und grossartig ist ihr Auftritt. Fordernd und schicksalsbestimmend. Scharf und klar ihr Blick auf das Königreich, auf die Missstände im Staat. Auf die Herabwürdigungen des dunkel Weiblichen, das die 13. Fee verkörpert. Auf das Leben, das Dornröschen keine Chance gibt, fröhlich und glücklich und mit leuchtenden Augen auf das Leben zuzulaufen. Von innen heraus  eine leidenschaftliche, selbstbestimmte und liebende Frauen zu werden. Auf einen Vater, dem seine äussere Macht, das Streben nach Ansehen,  Leistung und irdischem Wohlstand wichtiger ist, als die geistige Entwicklung seiner doch so sehr erwünschten Tochter. Auf eine Mutter, die durch Abwesenheit glänzt, statt ihrer Tochter die Einweihungen zu geben. Den Schutz  und die mütterlich, weibliche Führung, die ein Mädchen benötigt, um zu einer reifen Frau zu erblühen. Das Mysterium des Frauseins zu entdecken. Das heilig Weibliche.

Schneidend und klar sind  die Worte, der 13. Fee. Sie durchdringen die Schleier des Verklärten und längst Erstarrten. Sie lassen die Menschen erzittern – damals wie heute.  Und so ging es auch mir als Kind. Jedes  Mal  kurz bevor die sogenannt „böse Fee“ ihren Auftritt hatte, hatte ich ein böses Gefühl im Magen.

Doch sie. Sie ist sich ihrer Macht über Leben und Tod bewusst. Und so betritt sie auch den Ballsaal.

Eine Einladung hat sie nicht. Aber etwas zu sagen, das hat sie. Und das ist heute nicht anders als damals.

Und darum heisst meine 13. Fee „Vergiss-mich-nicht“.

Das Heben des Zeigefingers liegt „Vergiss-mich-nicht“ fern. Sie erinnert mit liebendem Herzen , denn sie weiss, was ins Dunkel der Seele abgesunken ist, findet erstmal keine liebevollen Worte, keine Erfüllung.

 

Wollen wir ihr also gemeinsam zuhören – mit den Ohren und Herzen erwachsener Frauen? Frauen der neuen Zeit? Ok!

Dafür müssen wir uns vielleicht zuerst erinnern…..eintauchen in die untersten Schichten unseres Bauches………in die Wallungen unseres Blutes.

Kennst du Wut auf Frauen, Freundinnen, Arbeitskolleginnen, Zicken, Nebenbuhlerinnen?

Auf deine leibliche Mutter?

Ich jedenfalls erinnere mich noch gut an jene Zeit des heiligen Zorns.

Nach einer Aufstellungsarbeit: Plötzliche Erkenntnis in mir. Ich fühlte mich komplett abgeschnitten. Alleine.

Betrogen um mein heilig weibliches Erbe, mein Wissen, meine Gefühle, meine Macht und vor allem

die Gemeinschaft von Frauen.

Meine Mutter hatte mich zwar aufgeklärt aber eingeführt in das erregend lustvolle Dasein eines Frauenlebens in all seiner überraschenden Buntheit, das hatte sie nicht. Heute weiss ich natürlich, dass sie dieses Wissen selbst nicht besessen hat, weil auch ihre Mutter sie nicht eingeführt hat, und deren Mutter sie auch nicht. Eine  Ahnenreihe uneingeweihter Frauen. Stolze, schöne Frauen zwar, und dennoch Frauen, die sich schwach fühlten, gedemütigt, verletzlich und abhängig.  Und dieses Gefühl der Schwäche gaben sie auch weiter an ihre Töchter. Die Leidensfähigkeit blieb. Die Widerstandkraft  – beinah erloschen.

 

Heute kann ich vergeben. Heute kann ich verstehen:   Ich empfinde Liebe und Mitgefühl für alle Mütter, die ihre Töchter nicht an der Hand nehmen konnten, nicht die Rituale und erhellenden Wörter fanden. Wörter, die mir das Betreten des dunkeln Reichs des Unbewussten, des ewig heilig Weiblichen, des Mysteriums von Leben und Tod, das Mysterium des Fliessens schon viel früher erschlossen hätten. Denn es geht ja um mehr im Leben als nur darum ein grosses Mädchen zu sein und zu wissen, wie man sich die Schnürsenkel selber bindet.

Umso mehr freue ich mich, wenn ich  Mütter und Grossmütter treffe, die jungen Mädchen nicht einfach mit 12 die Pille in die Hand drücken, für sie einen Termin bei der Frauenärztin vereinbaren, sondern sie verständnis- und liebevoll an der Hand nehmen. Sie in die Geheimnisse des neuen Lebensabschnittes einführen  – ein „heiliges“ Geschehen, ein Mysterium. Wenn  Frauen sich gegenseitig durch die Zyklen des Lebens begleiten. Über Schwellen führen. Und am meisten freue ich mich, wenn dabei  jede die Gewissheit erlangt:

„Ich gehöre zu euch  – wir sind eine Gemeinschaft.“

Wie traurig muss doch eine Mutter in ihrem Innersten sein, wenn sie ihrer  Tochter, das Lebenswichtigste nicht mitgeben kann. Die Strahlkraft des Weiblichen, die Macht des Blutes, des Blühens. Die Macht des Spinnen und Webens. Die Macht des Dienens und Mutterseins. Die Gabe, Leben zu schenken. Die Macht der Gemeinschaft. Die Neugier auf Leben. Die Kraft, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen. Leben zu weben so wie es gut für sie sein könnte.

Schöpferische Energie als kostbares Gut fürs Überleben und den Frieden unter den Menschen.

Doch lass uns jetzt endlich zurückkehren zur Botschaft von „Vergiss-mich-nicht“, der 13. Fee.

Pssst: Sei  still und lausche ihrer Stimme in deinem Innern.

Vielleicht magst du dich hier auch erst mal ausklinken, deine Augen, deine Ohren für alle  Stimmen und Geräusche im Aussen verschliessen. Eintauchen in die Stille und irgendwann – die Zwiesprache mit der 13. Fee. Sie wird auftauchen – hab nur Geduld – früher oder später – aus den dunkeln Räumen deines Unbewussten, deren Türe du nur durch geduldiges Zuhören, Lauschen, dich hingeben zu öffnen vermagst……..

 

„Fliesse, mein Kind,

fliesse mit dem Leben

denn du trägst das Wissen ums Fliessen in dir wie kein Mann es je kannte.

Mureh, mureh, mureh.

Monat für Monat erinnert dich das Fliessen in deinem Schoss an die Zyklen des Mondes

die heiligen Zyklen der Frau.

Erinnere dich daran, dass du Teil der Natur bist

Teil der grossen Mutter.

Also finde dich besser damit ab.

Mureh, mureh, mureh….

 

Nimm es an

dein Schicksal als Frau.

Akzeptiere ihre Gesetze

sonst wird dich das Leben (die 13. Fee, die Schicksalsgöttin) dazu zwingen.

Mureh, mureh, mureh…..

Freunde dich an

mit den Säften deines Leibes.

Lausche ihrem Kreisen, ihrem Singen, ihrem Gemurmel.

Den heiligen Gebeten deines Körpers….

 

…..denn die Stimmen der Frauen riffeln den neuen spirituellen Groove.“

Alles, was verloren ist, sucht Erlösung. Und was sich erlöst, fliesst.

Welch Frohlocken in meinen Körperzellen wenn dies passiert.  Welche Fülle und lebendige Wärme in meinem Bauch…..Tanzlust in meinen Füssen.

Komm Schwester, tanz mit mir, mit nackten Füssen.

Ein transformierender Tanz auf der glühenden Herdplatte,

oder im sanften Mondlicht

in der Glut unserer Weiberherzen.

Nimm deinen Platz wieder ein im Kreis der Frauen und sei herzlich willkommen.

Spuck aus, was du zu sagen hast. Die Zeitqualität unterstützt dich grad sehr. Und wir Frauen hören dir zu. 

Lass es nachhallen und wertschätze, was du geborgen hast. Und wenn du eine Anleitung brauchst, wie man in der Wut nicht stecken bleibt, sie vielmehr in Liebe wandelt – findest du am Ende des Beitrages  das PDF „“Wenn das Hadern aufhört – pulsiert dahinter die Liebe“ zum runterladen.

Und jetzt, jetzt werde nochmals einen Moment ganz still. Und dann lass die nachfolgenden Sätze Wort für Wort in deinen Körper fallen, an den Grund deiner Seele sinken:

Auch wenn wir noch mehrheitlich in einer von Angst und überkommenen Strukturen und Werten ächzenden Welt leben

  • Wir Frauen tragen die Schlüssel.
  • Die weiblichen Kräfte werden das Schicksal der Erde bestimmen.
  • Die Stimmen der Frauen riffeln den neuen spirituellen Groove.

Sorgen wir durch unser Dasein für das nötige Bewusstsein – jede grad da, wo sie ist, im eigenen Garten, der Nachbarschaft, dem kleinen oder grösseren Kreis. Und lassen wir uns teilhaben – schenken wir Frauen uns erstmal gegenseitig Respekt und Würde. Bis jede wieder sagen mag:

 ich gehöre zu Euch –  wir sind eine Gemeinschaft.

 

1. Sag JA zur Gemeinschaft der Frauen und drücke den like-button unten als Zeichen deiner Verbundenheit

2. Mach dich sichtbar und hinterlasse einen Kommentar

3. Lade dir das PDF-Dokument runter „Wenn das Hadern aufhört – pulsiert dahinter die Liebe

 

Meine Fragen an dich zum bevorstehenden Vollmond im PDFWer sind die Menschen in deiner Nachbarschaft?“

 

Mein Buchtip des Monats: Aus der Reihe „Mit Märchen Leben“ Dornröschen von Angela Seifert „Auch des Vaters liebste Tochter wandelt sich zur Frau“, erschienen im Kreuz-Verlag, Zürich

Dieses Buch hat mir schon vor vielen Jahren sehr geholfen, zu verstehen und zu bergen, was mich im Innen schon lange umtrieb.Es ist eine Fundgrube an erhellenden Momenten für alle, die Papas Prinzesschen, Püppchen oder Maus waren; Frauen, die sich noch heute von ihren Müttern nicht verstanden und im Stich gelassen fühlen; Mädchen und Frauen, die gegen starre Strukturen rebellieren und sich nach ihrer weiblichen Wildheit sehnen.

 

Ich melde mich wieder zum nächsten Vollmond. Bis dahin:

Vergiss-mich-nicht

Post von der 13. Fee

Du göttliche Diva. Ihr Himmels- und Erdenweiber! Du, mit deinem mondroten Herzen, deinen meersalzigen Lippen, deinen Tränen von rotem Wein. Du, mit deiner sanften Seele, deiner Sinnlichkeit, deiner Lust und Freude.  Du, mit  deinen feurigen Augen, komm her. Komm näher. Befreie deine Stimme! Binde deine Wildheit los! Erhebe dich!

Es ist Zeit, der 13. Fee endlich den Platz zuzugestehen, der ihr gebührt. Sie wieder einzuladen in die Gemeinschaft.  Ihre wahre Botschaft zu hören. Ihre Weisheit  zu verstehen.

Dies ist eine grossartige Rebellion. Eine Revolution der Liebe.

Die 13. Fee wartet auf dich.

Lade sie ein – in deine Inbox.

13 Mal im Jahr – immer kurz vor Vollmond – kommt Post von der 13. Fee – in deine Mailbox. Und wie du dich sicher noch aus Kindertagen erinnerst – tätätätä… sie ist immer für eine Überraschung gut.

Und wie im Märchen gibt es schlussendlich auch hier etwas zu gewinnen. Eine Prinzessin oder einen Königssohn, einen Schatz oder gar dein eigenes Leben. Deine Lebendigkeit, das lustvolle Schwingen deines Beckens, das Surfen auf deinen Körpersäften………….das Entdecken des Geheimnisses –  deiner  eigenen weiblich, mütterlich nährenden Kraft. Deine Kreativität.

Ich rate Dir, die 13. Fee nicht zu missachten.

Sie einzubeziehen. Mit ihr zu rechnen. Das heisst: halte den dreizehnten Teller und das dreizehnte Besteck stets sorgsam geputzt im Schrank der bewussten Requisiten bereit. Es sei denn (grins) du bist sowieso eher die Frau für lecker Fingerfood?

kyra-blog-13-fee

Knockknock. Post von der 13. Fee. – Schreib dich hier ein.

Und übrigens, ich verrate es dir hier, sie heisst „Vergiss-mich-nicht“.

Und falls du ein Mann bist, und diese Zeilen bis hierher gelesen hast, dann hoffe ich doch sehr, dass dir nicht gleich die Angst im Nacken hochkriecht. Denn Ziel dieser Lettern ist es schlussendlich auch, Paarbeziehen auf einer gleichberechtigten, liebevollen Ebene zu verwirklichen. Denn wenn es um das Hervorbringen lebendiger Werte geht, dann gehört das Männliche ebenso dazu wie das Weibliche. Dann braucht es ein angst- und unterdrückungsfreies Miteinander von Frau und Mann. Weibliches Denken, weibliche Gefühle, sinnliche Freude, friedvolles Miteinander. Austausch, Kommunikation, gemeinsamer Tanz, Freude, Ekstase, Zärtlichkeit.  Dies und viel mehr entsteht, wenn verschiedene Kräfte miteinander sich verweben zu grossartig gelebtem Leben.

 

Mehr von der 13. Fee : zu Vollmond Anfangs Februar, denn…

…wie es so üblich ist, müssen mächtige, transformierende Kräfte genügend lang im „Kochtopf“ des Unbewussten bleiben, um dort zu „garen“, sich auf das Erscheinen an der Oberfläche vorzubereiten.

Bis dann:

Vergiss-mich-nicht

 

PS: Fata = die Schicksalsgöttin

Fee geht zurück auf das lateinische fatua = Weissagerin und leitet sich von fari = sprechen ab.(Kluge Etymologisches Wörterbuch) Feen sind also dazu da, dass sie etwas sagen, aussprechen, nämlich das, was ihnen eigen ist: die Weisheit, das Wissen um das Wichtigste, und das ist für alle Wesen das Leben.

Mein Traum –
mein rotes Cape

Der Weg der göttlichen Diva, das Wissen aus meiner atlantischen Mysterienschule in zeitgemässer Form zu den Frauen auf die Erde zu bringen – das war lange mein Traum. Nun strahlt er auch ins World Wild WOW.

Seit mehr als 40 Jahren helfe ich anderen Menschen ihre Träume zu realisieren. Zuerst meinem Partner seine eigene Artzpraxis aufzubauen, dann einigen grossartigen Freunden, die bis dato alle erfolgreiche Berufskarrieren hingelegt haben, erfüllende Beziehungen führten, Herausforderungen annahmen, Siege feierten……. Später meinen beiden wunderbaren Söhnen, die mich mit ihrem Sein, ihrer Art zu leben beglücken auch wenn ich ihnen immer mal wieder sagte: „Kinder sind nicht da, um Eltern glücklich zu machen, also tue das, was   d i c h   wirklich wirklich glücklich macht“.

Das Unterstützen anderer scheint mir im Blute zu liegen. Und nachdem ich nun seit mehr als 12 Jahren professionell und in eigener Praxis Menschen begleite, ihren Traum zu verwirklichen, konkrete Schritte zu tun, ist es doch jetzt nur logisch, dass ich mal wieder einen eigenen grossen Traum realisiere.
Altes Wissen aus Atlantis, aus meiner kreativ schöpferischen Mysterienschule für Frauen hat im „Weg der göttlichen Diva“ eine moderne Form gefunden.

Und immer wenn ein Traum von Etwas in etwas Konkretes umgewandelt wird, ist der Aufwand erheblich grösser als erwartet. Und das ist auch gut so, denn wüssten wir immer schon vorher auf was wir uns einlassen, würden wir manches gar nicht erst anpacken.

Mehr als zwei Jahre habe ich mich auf mich selbst besonnen. Bin ich in mich eingetaucht. Habe ich geborgen und geschöpft:

  • Ich habe mich bewusst für mein Wissen geöffnet
  • Ich habe meinen Platz bereitet, Kraftplätze angelegt, gesungen und getanzt
  • Ich habe geträumt – oft und ausgiebig
  • Ich habe Ritutale gemacht, Meditationen erarbeitet, gesammelt, geschrieben – ging schwanger
  • Ich war glücklich und ich war immer mal wieder unzufrieden mit mir, habe geheult und geschimpft und mich doch nicht kleinkriegen lassen – Couchpotatostunden
  • Ich habe 9 Semiartage durchliebt und mit Abläufen und Inhalten gefüllt
  • Ich habe 2013 die ersten zwei Frauen durch diesen wunderbaren, kreativen und vollkommen weiblichen Prozess geführt, freue mich sehr an ihrem Erblühen, ihrer Transformation (Besuche die Bildergalerie und lass dich anstecken)
  • Anfangs 2015 steht der nächste Termin für „der Weg der göttlichen Diva“ fest und die erste Anmeldung ist auch bereits da (erfahre mehr darüber)
  • Ich habe mich mit einem für mich neuen und mich herausfordernden Medium, dem Internet angefreundet und habe nun mit meiner Seite den Boden bereitet ,um mit anderen Frauen und natürlich auch Männern gemeinsam neue Liebesbande zu weben
  • Das Gespräch ist eröffnet und ich träume von neuen Konversationen, Gesprächen auf Augenhöhe, Gesprächen jenseits aller Sockel

Die folgenden Fragen haben mir unter anderem dabei geholfen immer wieder auf meinen Weg zurück zu kehren, mich zu fokussieren:

1. Will ich wirklich, wirklich mein Ziel erreichen?
2. Was brauche ich, um es zu schaffen?
3. Woher bekomme ich, was ich brauche?
4. Welche Opfer muss ich bereit sein zu bringen?
5. Wie wird mein Leben aussehen und wie werde ich mich fühlen in meinem Leben wenn ich es geschafft habe?

Die ersten vier Fragen waren hilfreich. Antwort auf die Frage 1 war immer ein dickes fettes JA.

Ich brauchte eine ganze Menge Mut, eine kleine Fangemeinde, die mich unterstützte wenn ich lahmte oder im Kreis mich drehte. Literweise Kaffee, Knabernüsse und Trockenfrüchtchen. Eine Sofaecke mit Kuscheldecke und jede Menge Papier und Stiften. Und ich brauchte professionelle Unterstützung in verschiedenen Belangen. Und ich suchte mir die besten, denn es war mir klar, wer lernen will, lernt am besten von den Besten.

4. Ich musste all meine Wenns und Abers opfern. Meine Selbstzweifel. Mein Wissen, meine Krone, meine alten Träume – restlos alles, bis ich nackt vor mir stand, bereit mich wahrhaftig zu sehen und mir ein Mysterienkleid für diese Zeit zu weben.

Die Antwort auf Frage 5 wurde zu meinem Zugpferd: Immer und immer wieder badete ich in dem Gefühl von Freude und Genugtuung. Freude die ich haben würde, wenn ich mit dem Weg der göttlichen Diva sichtbar werden würde, andere Frauen inspirierte, ihren Weg zu gehen……..– mmhhhh, köstlich wie schwarze Schokolade mit krokanten Nüssen. Stückchen um Stückchen genossen in einem nach Rosen duftenden Schaumbad. Lab für meine Seele. Und dieses wohlige Gefühl in mir legte sich auch um mich – wie ein Cape. Rot und herrlich warm. Ich – ganz bei mir!

Ich fühle mich wie eine Königin – eine göttliche Diva.

Allein die Tatsache, dass ich dieses Kunstwerk vollbracht habe, dass ich die Geduld hatte quasi nach den passenden Stofffetzen von der richtigen Farbe zu suchen, Nadel und Fäden zu sammeln und meinen Traum Stück für Stück zu realisieren. Allein schon das macht mich zu einer Herrscherin über ein kleines feminines handgemachtes Königreich.

Ich verneige mich in tiefem Respekt vor all jenen, die ihre Träume realisierten oder dabei sind, dies zu tun. Und ich ermutige gerne all jene, die noch zaudern und zögern und flüstere ihnen ins Ohr – Deine Zeit wird kommen!

Liebe:

Kyra

Bestellen wir das Feld.
Das Feld von Shakti.

Ich habe eine Bitte

… an Dich. Bestelle mit mir das Feld – das Feld von Shakti – weil erwachte Frauen um die Kraft von Gemeinschaft wissen.

Ich hatte einen Traum….

… ein Same gehütet im Schoss von Mutter Erde, vergraben in der Tiefe meines Herzens, eingenistet im Dunkel meines Bauches, gewoben für die Zeit, wenn die Shaktifeuer wieder rund um die Erde entzündet werden.

Die Zeit ist gekommen.

Ich erinnere mich…

… mein Leben begann in einer Frau, in gefühlter, gelebter Gemeinschaft. Geborgenheit.

… Je öfters ich in die Spiegel der patriarchalen Gesellschaft schaute, je häufiger ich mir die verhängnisvolle Frage stellte: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste, Beste, Tollste, Hässlichste, Unwürdigste im ganzen Land………… ? umso kleiner wurde mein Feld, umso brüchiger das Netz der Gemeinschaft, umso einsamer mein Herz. Aus Girls wurden Zicken, Konkurrentinnen, Hexen, Nebenbuhlerinnen…… Der Verstand regierte, die Seelenaugen wurden blind, die Stimme des Herzens versagte, die Gespräche brachen ab, die Meinungen und Strukturen erstarrten…………… Keine Zeit, nicht meins… Wir alle sind über Jahrtausende tiefer in diese patriarchalen Strukturen eingetaucht, viele noch zu sehr in ihnen befangen als für uns förderlich ist! Schluss mit Machtspielen, Schluss mit Getrenntsein und Einzelkämpfertum!

Die aufsteigenden Shaktifeuer, das Erwachen der Shakti in mir, die erneut keimenden weiblichen Schöpfungskräfte befeuern meinen alten Traum, befeuern meinen Mut, verstärken den Ruf in mir: „Trommle die Frauen zusammen. Nehmt das Gespräch wieder auf, da wo ihr es verlassen habt.“

Aus Backfischen und Girls werden erwachsene Frauen, aus Zicken Mütter, Ehefrauen, Gefährtinnen, Schwestern, Freundinnen, Hexen, Prinzessinnen, Feen, Vermittlerinnen, wunderbare Mädchen, Feuerpriesterinnen, Schamaninnen, Führerinnen, Künstlerinnen, Kriegerinnen, Heilerinnen, feurige Frauen, Göttinnen, Engel und vieles mehr. Und mit den Augen der Seele erkenne ich: Jede Frau ist einzigartig! Wundervoll! Eine göttliche Diva.

Können wir all unsere Vorurteile beiseite legen, gemeinsam eine neue Textur der Shakti weben? Ein Feld bestellen, das unsere Ursehnsüchte nach Wachsen, Blühen und Gedeihen jeder einzelnen Frau sowie der Gemeinschaft bedient.

Ich verspüre Lust! Fühle Aufbruch in meinem Blut! Und ich vertraue der uns allen innewohnenden femininen Weisheit des Für – und Miteinanders.

Verkörpern, teilen, menscheln

Spielerisch, majestätisch, ver-rückt und immer inspiriert vom Göttinnenfunken in uns, erstellen wir zusammen ein Flipagramm der neuen Weiblichkeit, sind wir einander Zeugin. Wir werden zu den Frauen, die wir sein wollen. Mutig gehen wir Risiken ein, zelebrieren Selbstliebe, werden zu Liebesbriefen fürs Universum, verlieben uns in uns selbst, begegnen uns in Respekt und auf Augenhöhe. Wir werden Zündfunke, Führerinnen fürs neue Zeitalter. Selbstbewusst und göttinnenhaft teilen wir unsere Geschenke, die wir aus unseren Himmeln in dieses Leben mitgebracht haben. Wir sind lebendige Altare. Wir lernen andere starke Frauen kennen, die ebenfalls unterwegs sind und eine Geschichte zu erzählen haben. Und wir freuen uns mit -und aneinander. Wir nehmen unseren Platz ein im Kreis erwachender Frauen, im Tempel der Shakti.

Neue Konversationen jenseits des Sockels

Ich manifestiere meinen Traum. Ich eröffne den Raum für erwachsene Frauen mit Sinn, für Furchtlose, die bereit sind, ihre Masken abzulegen, für Rebellinnen und göttliche Diven. Und ich rufe alle Frauen hinzu, die am Alltag und den kleinen Dingen interessiert sind, an der Einfachheit des Lebens, der Schlichtheit und Wahrheit.

Lasst uns gemeinsam ein neues Gespräch beginnen – Konversationen jenseits des Sockels. Ich bin da! Bin präsent mit feurigem, wilden Herzen, voller Liebe und Tatendrang. Alleine ist jede von uns eine Stimme, eine wichtige Stimme mit einer Botschaft. Gemeinsam sind wir ein Feld, eine Bewegung, Fluss – die dahinter liegende Kraft, der sprudelnde Quell. Eine Liebesgeschichte!

Ding Dong – unsere Zeit!

Von meinem Herzen zu Deinem:

Kyra

Wer nicht heulen kann

„Wer nicht heulen kann, findet sein Rudel nicht“

Vor einiger Zeit habe ich mir diese Gedichtzeile von Charles Simic, gefunden bei der inspirierenden Clarissa Pinkola Estés, aufgeschrieben. Nun fiel mir beim Ausmisten der Zettel erneut in die Hand und ich habe ihn an meinen Spiegel geheftet. Die Worte haben ganz tief in meinem Herzen eine Sehnsucht berührt, einen Nerv getroffen.

Heute früh habe ich ein Feuer entzündet, meine Arme, mein Herz geöffnet und meiner Sehnsucht einen Wimpernschlag Flug gewährt. Ich habe geheult, habe all die Wesen und Menschen gerufen, die zu meinem Rudel, meinem Stamm, meiner Sippe, meiner Familie, meinem Herzen gehören….

…. Und sie sind gekommen – wunderbar und zahlreich.

Der Raum um mich belebt sich. Getragen durch die Gemeinschaft, finde ich den Mut, den inneren und äusseren Druck, die Erschöpfung, die Einsamkeit, die Verwundung und Hilflosigkeit, die sich in den letzten Wochen und Monaten durch die Begleitung meines krebskranken Partners aufgebaut hat, dem Feuer zu übergeben.

Das Feuer knistert und knackst, züngelt und flammt. Ein Strom heilsamer Liebe durchflutet mein Herz. Tränen der Erlösung, Tränen des Erkennens.

Einmal mehr bin ich in die Falle des Rückzugs getappt. Einmal mehr habe ich in mir versiegelt, was fliessen, gefühlt und gesehen werden, sich mitteilen will. Einmal mehr habe ich die Gnade des Teilens und Getragen werden empfangen.

Wo kennst Du diesen Rückzug, dieses dich Verkriechen in dir Selbst? Dieses vermeintliche „ich muss das aushalten.“ Dieses letztendliche Eintauchen in die Sprachlosigkeit, Starre und Einsamkeit?

Wo wünscht du dir ein offenes Ohr? Wo sehnst du dich nach Gemeinschaft? Wo willst du dich weigern, weiterhin in Gefangenschaft zu leben? Und wo, wo brauchst du die Hilfe und Führung einer instinktsicheren Wölfin, die den Weg in die Freiheit kennt?

Beschenk mich mit deinem Dasein, erfreu mich mit deinem Feedback. Ich bin da! Ich sehe dich und ich höre dir zu.

Liebe:

Kyra